Mini-Impulse zur Weihnachtsgeschichte

(nach Michael Greßler)



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1.1.2021
»Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles,
was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.«
Vergiß nicht. Vergiß diese Geschichte nicht.
Bewahre im Herzen, was Dich zu dem Menschen gemacht hat, der Du bist.
Und nun auf ins neue Jahr!
Ja, auch mit deinen Sorgen.
Aber vor allem: Mit Deinen Geschichten.
Mit allem, was Du gehört und gesehen hast.
Mit Jesus, der Dir geboren ist. Mit Gott, der dich hält.
Was wird Dich dieses Jahr tragen?

►31.12.
»Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles,
was sie gehört und gesehen hatten …«
Denk dran, was Du gesehen hast. Denk dran, was Du im Herzen trägst.
Egal, ob es die Geschichte von Weihnachten ist – daß Jesus für Dich geboren ist –
oder ob es etwas anderes ist, das Gott Dir geschenkt hat.
Was möchtest Du niemals vergessen?

►30.12.
»Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott um alles …«
Du drehst Dich um und gehst los. Grade warst Du im Stall von Bethlehem.
Vielleicht hast Du auch etwas anderes Schönes erlebt.
Vielleicht einfach Weihnachten mit der Familie. Oder eine gute Zeit allein.
Das hat ja auch mit Jesus zu tun. Sonst würden wir ja nicht Weihnachten feiern.
Worauf freust Du Dich?

►29.12.
»Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.«
»Schließe, mein Herze, dies selige Wunder fest in deinem Glauben ein.«
Das ist eine der schönsten Zeilen aus Bachs »Weihnachtsoratorium«.
Da sitzt Maria an der Krippe. Die Hirten sind fort, Josef ist grade draußen,
die Könige kommen erst in ein paar Tagen.
Maria allein mit dem Wunderkind.
Was geht Dir heute durch den Kopf, wenn Du einen Moment allein bist?

►28.12.
»Und alle, vor die es kam, wunderten sich der Rede,
die ihnen die Hirten gesagt hatten.«
Wundersame Dinge sind geschehen. Gottes Sohn ist geboren.
Weihnachten – das ist schon eine unglaubliche Geschichte.
Und gerade so die wundervollste Geschichte aller Zeiten.
Was für wundersame Sachen magst Du jemandem erzählen?

►27.12.
»Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus,
welches zu ihnen von diesem Kinde gesagt war.«
Du wirst wieder gehen müssen.
Weihnachten geht so langsam vorbei.
Die Hirtinnen gehen los. Sie sind völlig erfüllt und reden und reden.
Was erfüllt Dein Herz?

►26.12.
»Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef,
dazu das Kind in der Krippe liegen.«
Und dann bist Du da! Du setzt Dich ins Stroh. Es riecht nach den Tieren.
Die Hirtinnen und Hirten knien und staunen und beten an.
Josef lächelt, Maria singt ein Wiegenlied.
Du bist ganz still. Und siehst die ganze Geschichte.
Jetzt ist Jesus wirklich da. Für Dich.
Was findest Du im nächsten stillen Moment?

►25.12.
»Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren,
sprachen die Hirten untereinander:
Lasst uns nun gehen nach Bethlehem
und die Geschichte sehen, die da geschehen ist,
die uns der Herr kundgetan hat.«
Weihnachten ist! Komm mit! Komm mit nach Bethlehem!
Schließ Dich den Hirten an. Geh durch die Stalltür.
Und dann schaue.
Was siehst Du, wenn Du die Augen aufmachst?

►24.12.
»Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen,
die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden
und den Menschen ein Wohlgefallen.«
Nun ist der Heiligabend da.
Und bei den wichtigsten Worten steht ein Konjunktiv.
Weihnachtskonjunktiv.
Nicht: Ehre ist Gott in der Höhe, und nicht: »Friede ist auf Erden«.
Und auch nicht: »Wohlgefallen bei allen Menschen«.
Nicht »ist«, sondern »sei«. Das soll kommen. Das muss so werden.
Weihnachten zeigt Dir die Welt, wie sie werden soll.
Wie wünschst Du Dir die Welt – an Weihnachten und auch sonst?

►23.12.
»Und alsbald war da bei dem Engel
die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott …«
»O du fröhliche, o du selige …« – »Gelobet seist Du, Jesu Christ …«
Weihnachtszeit ist Lob-Zeit.
Und wenn wir dies Jahr nicht in den Gottesdiensten singen können:
Tu‘s zu Hause! Sing ein Weihnachtslied und freu Dich daran.
Wofür magst Du Gott loben?

►22.12.
»Und alsbald war da bei dem Engel
die Menge der himmlischen Heerscharen …«
»Gottes Weihnachtswelt ist voller Engel. Und einige sind unterwegs zu dir«
Das hat mal jemand Kluges gesagt. Engel unterwegs zu Dir …
Findest Du heute einen?

►21.12.
»… Und in einer Krippe liegen.«
Es ist eine Krippe. So richtig kennt das heute niemand mehr.
Höchstens aus der Kindheit. Wie das in den Bauernställen war.
Die Hightech-Ställe von heute sind anders.
Trotzdem: Da gibt es auch die Futterraufen.
Die Tiere fressen. Sie nähren sich. Kraft zum Leben.
Was ist Deine Lebenskraft?

►20.12.
»Und das habt zum Zeichen:
ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt
und in einer Krippe liegen.«
Manchmal siehst Du was, und Du siehst etwas anderes darin.
Du denkst: Das war ein Zeichen. Du siehst Neues.
Gottes Zeichen sind: Windeln und Krippe.
Kleine Zeichen. Zarte Zeichen. Zeichen der Menschlichkeit.
Welche Zeichen gibt Gott Dir heute?

►19.12.
»Euch ist heute der Heiland geboren,
welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids.«
Die Worte werden jetzt immer größer.
Heiland. Und Christus. Und Herr.
Kleines Gotteskind und großer Menschensohn.
Was ist das Größte für Dich?

►18.12.
»Denn euch ist heute der Heiland geboren …«
Ein Neues kommt zur Welt. Da wird die Welt anders.
Und sei es ein kleines Tierchen, ein Kätzchen vielleicht.
Oder gar ein Menschenkind.
Jedes Neue verwandelt die Welt.
Und da wird nun bald eins geboren.
Eines, das »Heiland« heißt.
Eines, das heilt.
Was wird heute für Dich neu geboren?

►17.12.
»Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volke widerfahren wird …«
Für alles Volk. Allen. Ausnahmslos.
Da sind die Menschen um Dich herum.
Die Liebsten. Die Nachbarn. Die Fremden. Die Fernen.
Die Guten und die Bösen und die, mit denen Du nicht kannst.
Für alles Volk.
Wer kommt Dir da in den Sinn?

16.12.
»Siehe, ich verkündige euch große Freude …«  
In einer Woche ist schon fast Heiligabend.
Bist Du gespannt? Hast Du Sorgen?
Noch eine Woche und ein Tag. Dann kommt das mit dem Freudenwort.
Freude. Verkündigt. Für Dich.
Worauf freust Du Dich?

►15.12.
»Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht!«
Immer derselbe Text. Mehrere hundert Mal in der Bibel.
Das wissen schon die Kinder in der Christenlehre –
»Na, was sagt der Engel?« »Fürchtet euch nicht!«
Egal. Das ist und bleibt das Wichtigste.
Wie gut, daß das in der Weihnachtsgeschichte steht.
Wovor möchtest Du Dich heute nicht fürchten?

►14.12.
»Und siehe, des Herren Engel trat zu ihnen,
und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie;
und sie fürchteten sich sehr.«
Und auf einmal leuchtet es. Weihnachtszeit, Lichterzeit –
Sterne und Bäume und Engel alles leuchtet!
Wenn’s klar wird, wird’s wahr. Lichts ins Dunkel. Durchblick.
Welchen Durchblick findest Du heute?

►13.12.
»Und siehe, des Herren Engel trat zu ihnen …«
Wenn Engel kommen, rechnest Du nicht damit.
Sie kommen einfach so, ganz auf einmal.
Meistens sehen sie gar nicht aus wie Engel. Und trotzdem sind sie’s.
Wann war der letzte Engel bei Dir?

►12.12.
»Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden,
die hüteten des Nachts ihre Herde.«
Hirten bei den Hürden hüten die Herde.
Sie hören als erste davon: Gott ist da. Jesus ist geboren.
Da ist einer, der uns hütet.
Wen hütest Du? Wer hütet Dich?

►11.12.
»Und sie gebar ihren ersten Sohn …«
Nein, heute ist noch nicht Weihnachten. Das kommt noch.
Aber heute ist dieses Stückchen Weihnachtsgeschichte dran.
»Der erste Sohn« – für manche Eltern: Das ultimative Glück!
Das erste Kind! Junge oder Mädchen – egal.
Manche wollen lieber Single sein, ohne Kinder.
Und manche sehnen sich so – und warten vergeblich.
Die Weihnachtsgeschichte kann da viel auslösen – an Glück und an Wunden.
Schaut heute auf das Menschenkind: Auf dieses Jesus-Baby.
Ein richtiger, kleiner Mensch. Und Gott von Ewigkeit. Beides auf einmal.
Auf die Welt gekommen. Wie alle Menschenkinder auf die Welt kommen.
Einer wie wir. Der weiß und der versteht. Jedes Glück. Und jede Wunde.
Welches Glück und welche Wunde möchtest Du Gott heute sagen?

►10.12.
»Und als sie dort waren, kam die Zeit, daß sie gebären sollte.«
Und einmal kommt die Zeit. Zeit zu leben. Zeit zu sterben.
Und alles, was dazwischen ist.
Es kommt die Zeit … kommt auf mich zu und auf Dich.
Wie geht’s Dir, wenn Du nach vorn schaust?

►9.12.
»… Auf daß er sich schätzen ließe mit Maria,
seinem vertrauten Weibe; die war schwanger.«
Bis jetzt kamen in der Weihnachtsgeschichte vor:
Augustus, Cyrenius, Josef und König David.
Maria kommt spät. Aber jetzt!
Manchmal kommen die Wichtigsten nicht gleich am Anfang.
Aber dann merkst Du, wie wichtig sie eigentlich sind.
»Maria« und »schwanger«. Jetzt geht die Geschichte erst richtig los.
Was hat Gott eigentlich mit Dir vor?  (Du wirst staunen!)

►8.12.
»Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa,
darum, daß er aus dem Hause und Geschlechte Davids war …«
Oh, Gott hat einen langen Atem.
Als Jesus geboren wurde, war David schon tausend Jahre tot.
Aber Gott hatte es versprochen: Aus Davids Haus kommt Heil.
Manchmal dauert es lang. Aber was Gott verspricht, das gilt.
Was ist Gottes wichtigstes Versprechen an Dich?

►7.12.
»Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth,
in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem …«
Und dann machen sie sich auf. Sie müssen …
Sie werden keinen Raum in der Herberge haben.
Unterwegs sein. Und nochmal unterwegs.
Aber es wird gehen. Sogar dann in Bethlehem.
Was für ein Weg liegt als nächstes vor Dir?

2. Advent, 6.12.
»Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth …«
»Was kann aus Nazareth Gutes kommen«, haben sie später über Jesus gesagt.
Nazareth, für die Frommen damals ein verrufener Ort.
Da wohnten »keine guten Leute«.
Genau von da kommt Jesus. Und Maria. Und Josef.
Gott hat Humor. Und stupst Dich mit der Nase darauf:
Es gibt keinen Ort ohne Gott.
Wo stehst Du?

►5.12.
»Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeglicher in seine Stadt.«
Heimat. Herkunft. Wohnort.
Manche leben ihr Leben lang im selben Ort.
Manche ziehen viel um.
Manche wollten unbedingt weg. »Nur raus!«
Andere wollen so gern bleiben.
Manche mußten flüchten – und müssen es noch heute.
Wohnort. Herkunft. Heimat.
Wo bist Du eigentlich – wirklich – zu Hause?

►4.12.
»Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe …«
Machen, was alle machen.
Das ist manchmal gut. Wo es um das Gemeinsame geht.
Dann ist Zusammenhalt gefragt.
Machen müssen, was alle machen müssen.
Das ist aber auch nicht einfach.
Ich bin doch ich. Einzigartig. Mich gibt es nur einmal auf der Welt.
Und Kind Gottes bin ich auch noch.
Wie geht es richtig? Zwischen »Ich« und »Jedermann«?
Wer bist? Wer bist Du vor Gott? Wer vor den anderen? Wer vor Dir selbst?

►3.12.
»Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit,
da Cyrenius Landpfleger in Syrien war.«
Mensch. Macht. Geschichte.
Mensch macht Geschichte.
So ist das. Gute und böse Geschichte.
Und Gott steht dabei und schickt seinen Sohn.
Bald ist Weihnachten. Da kommt er. Jedes Jahr.
In die Geschichte, wie sie grade jetzt ist.
Wie schreibst Du mit an dieser Geschichte?

►2.12.
»Und diese Schätzung war die allererste …«
Wenn etwas zum ersten Mal geschieht …
Erster Schrei, erster Schultag, erste Liebe, erstes selbstverdientes Geld.
Der erste Todesfall, den Du erlebst. Zum ersten Mal schlimm krank …
Jedes erste Mal ist einmalig.
Sei getrost: Gott ist dabei.
Was war Dein schönstes »erstes Mal«?

►1.12.
»Es begab sich aber zu der Zeit,
daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging,
daß alle Welt geschätzt würde.«
Die Welt nimmt Maß.
Schätzungen. Prognosen. Statistiken. Ergebnisse. Bilanzen.
Was steht unter dem Strich?
Mit welchem Maß misst Du?

►30.11.
»Es begab sich aber zu der Zeit,
daß ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging …«
Es fängt ja nicht mit Gott an,
sondern mit dem Kaiser Augustus.
Große Welt. Große Politik.
Die Welt hat ihre eigenen Gesetze.
Das ist so und geht nicht anders.
Ist auch ganz gut so.
Aber nichts davon ist fern von Gott.
Er kommt in die wirkliche Welt.
Siehst Du seine Spuren?

►1. Advent, 29.11.
»Es begab sich aber zu der Zeit …«
»Zu der Zeit«
Nicht: »Es war einmal«.
Kein Märchen.
Eine Zeit-Geschichte.
Und weil alle Zeit Gottes Zeit ist,
kommt Gott auch jetzt.
In Dein Leben.
Was wünschst Du Dir von ihm?

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